3. Planung
Bei der Planung eines Web-Angebotes steht-neben dem inhaltlichen-Aspekt- vor allem das Layout und die Organisation der Seiten im Vordergrund. Schlecht gestaltete Web-Seiten langweilen die Leserund unkoordinierte Seiten (z.B. fehlende Übersicht oder leere Verknüpfungen) führen zu Ärgernissen und sinkenden Besucherzahlen.
3.1 Angebotsstrukturierung
Jedes Internet- Angebot sollte aus einer Hauptseite und (bei Bedarf) zusätzlichen Unterseiten bestehen. Dies macht Sinn, da die Homepage- Besucher eine zentrale Seite zum ansurfen vorfinden sollten, von der aus sie sich dann auf die Unterseiten des Angebotes begeben können.
Im rzbd heißt diese Seite:
http://www.rzbd.fh-hamburg.de/smatrikelnummer/welcome.html. Von dieser Seite aus werden die Besucher über Verknüpfungen auf die Unterseite(n) geleitet. Wichtig ist, daß die Besucher einen Überblick über den Gesamtinhalt des Angebotes bekommen um sich danach für eine bestimmte Seite entscheiden zu können. Bei der Planung sehr hilfreich kann das Anfertigen eines Strukturdiagrammes mit allen Web- Seiten, Verbindungen und Querverbinungen sein. Dieser Plan kann später als "roter Faden" beim Programmieren der Seiten dienen.

Strukturdiagramm
Sehr wichtig ist, daß das Konzept schon vor der eigendlichen Programmierarbeit steht! Nachträgliches ver- und ausbessern ist in der Regel sehr zeitaufwendig und extrem nervtötend. Außerdem ist zu beachten, daß der vom Composer erzeugte HTML-Code immer "unsauberer" wird wenn häufig neu eingefügt und wieder gelöscht bzw. nachgebessert wird. Es bleiben dann oft unsinnige (aber nicht fehlerhafte!) und überflüssige Passagen im Code zurück, die zu verlängerter Ladezeit führen können.
3.2 Layout
Internetseiten lassen sich, mit relativ wenig Aufwand, sehr lebendig gestalten. Zu den beliebtesten Grafikelementen beim Homepagebau zählen variierende Schriftarten und -farben, originelle Hintergründe und Bilder bzw. animierte Bilder ("animierte gifs"- gif= Graphics Interchange Format, gerne verwendetes, platzsparendes Grafikformat). Ferner ist es noch möglich, eine große Palette an "special effects" wie Besucherzähler, selbsreagierende Schaltflächen oder Uhren und Zähler aller Art in die Seiten einzubauen. Hierzu werden Java- oder CGI- Skripts verwendet. Diese Elemente werden vom Composer jedoch nicht unterstützt und müssen nachträglich "per Hand" in den Quellcode eingebaut werden.
Grafikelemente sollten sparsam und mit bedacht eingesetzt werden, da allzu "flippige" Seite schnell unübersichtlich werden und die Besucher eher verwirren als ansprechen. Großzügig verstreute Grafikelemente führen außerdem zu extremen Dateigrößen. Besonders für Besucher mit einem Modem sind große Datenmengen ein Graus, da es mitunter Minuten dauern kann bis eine einzige Seite aufgebaut ist.
Als Faustregeln für Grafikelemente gilt:
3.3 Materialsammlung
Auf vielen Internetseiten gibt es kostenlose Sammlungen von Linien, Buttons, (animierten) Bildern etc. (z.B. http://www.animation-station.com/). Diese Elemente lassen sich herunterladen und danach in die eigenen Seiten einbauen. Eine andere Möglichkeit ist das "Klauen" von Grafikelementen aus fremden Internetseiten (auf eventuelles Copyright achten!). Auch selbst hergestellte Grafiken (z.B. gescannte Bilder) können verwendet werden.
Sämtliche Grafikelemente sollten einen wiedererkennbaren Namen mit nicht mehr als 8 Buchstaben und ohne Umlaute erhalten und in einem speziell für die Homepage angelegtem Verzeichnis gesammelt werden (z.B.: C\:Eigene Dateien\Homepage).
Existiert der gewünschte Inhalt der HTML-Seite schon als Vorlage in einem Textverarbeitungsprogramm, gibt es häufig die Möglichkeit, den Text in ein HTML- Dokument zu konvertieren. Bei Microsoft Word geschieht dies durch "Speichern unter" und "HTML-Dokument" als Dateityp. Leider weichen die Ergebnisse der Konvertierung oft sehr vom Orginaldokument ab (gerade bei MS Word), daher ist diese Option nicht in allen Fällen anwendbar. Eine andere Möglichkeit ist es, die gewünschten Textpassagen aus der Textverarbeitungssoftware in den Zwischenspeicher zu kopieren und anschließend im Composer wieder einzufügen. In diesem Fall übernimmt der Composer einen Teil der HTML-Konvertierung.