Ueberfaelliger Untergang der Jesuiten stets zu lasch.

Nihilisten und Anarchisten haben die Religion und die Kirchen als Hemmschuh des gesellschaftlichen Fortschrittes angesehen und zu diskreditieren und beseitigen gesucht. Aufgeraeumt mit den Pfafferei wurde waehrend der franzoesischen Revolution und durch Napoleon. Der 'Gesellschaft Jesu' schlug das groesste Misstrauen entgegen. Geheimgesellschaften sind unbeliebt. Mutig und angeblich zeitgemaess warnte auch das "Goldene Zeitalter" noch 140 Jahre spaeter vor dem Treiben dieser listigen Finsterlinge im >>Goldenen Zeitalter<<.

"Ihre eigene Zunge wird sie vernichten." Man war millionenfach WTS-gewarnt.

Typische WTS-Aufklaerung: Bild von den ueblen Jesuiten im GZ 1936 

An einem selbstlosen Einsatz fuer Weltmenschen waren die WTS gesteuerten   Zeugen Jehovas ideologisch leider blockiert. Erste Prioritaet bei ihnen hatte die Verhinderung des persoenlichen zweiten Todes. Das soll man verstehen muessen. Den Wagen Gottes bei der planmaessigen Vernichtung aller nicht-ZJ zu behindern, war von den WTS-Anhaengern unbedingt zu vermeiden. Es drohte wieder einmal der "Zweite Tod."
   

WTSler setzten sich in den Lagern erneuter Verfolgungen auf ihre hoechst eigene Art aus, etwa mit der Meldung, keine Blutwurst mehr essen zu wollen.


Der Fall, dass ein JZ den WTS-Doktrien zuwider - Hilfe fuer Nicht-ZJ bedeutet fuer die Sektierer, Gott bei seinem angeblichen Vernichtungsplan in den Arm zu fallen, den Wagen Jehovas aufzuhalten: Naechstenliebe hin, Naechstenliebe her - seinen persoenlichen zweiten Tod fuer die Weltmenschen riskiert haette, ist Legende.


Nicht nur KL-Ausschwitz-Kommandant Hoess fand sich von seinen Kuechenpersonal - alles WTS-instruierte Hausangestellten wundersam bestaerkt .


Die Sektierer befinden sich also in einer permanenten Abwehrhaltung und mangelnder Hilfsbereitschaft in Katastrophensituationen. Aehnlich den Urchristen, die beim Loeschen des brennenden Roms nicht mithalfen und sich schliesslich mit dem Brandstiftervorwurf konfrontiert sahen.

Die Sektierer waren auf Harmagedon und die damit verbundenen Vorteile fuer sie ueber Jahrzehnte konditioniert. Hilfe, die die ZJ leisten konnten, beschraenkte sich auf die WTS-Parolen in der simplen Trostspende:  der Tod sei nicht so grausam, wie die Papstkirche behauptet, weil ewige Hoellenqualen unbiblisch seien. Fuer  andere Haeftlingsgruppen - etwa die Juden -  scheinen von der WTS initiierte Rettungsaktionen weltweit  nirgends angelaufen zu sein.

Allerdings, auch die WTS-Propagandisten waren gefordert angesichts des Voelkermordes in den Lagern von Auschwitz an Kindern und Zivilisten. Doch die sind bedauerlicherweise von dieser Welt - dem boesen System der Dinge. Die Unterlassung von Hilfeleistung war biblisch begruendet und zeigt, was von der WTS-Vernichtungstheorie zu halten ist.

   

Auch diese Jesuiten sind gelegentlich anders:

Ein Vertreter des WTS-Feindbildes Nr. 1, Mitglied der hassenswerten paepstlich-jesuitisch-faschistischen Dreiraederdampfwalze wagte es, in den angeblich goettlichen allgemeinen harmagedonistischen WTS-Vernichtungsplan einzugreifen.

Seine Idee ueber den auslaendischen YMCA nichtjuedische Gefangenenschicksale aufklaeren zu lassen, war objektiv richtig und unverdaechtig.

Schliesslich befanden sich tausende katholischer Priester, seine Glaubensbrueder, als Faustpfand im KL Dachau.

   
R.A.,Jhrg.1907, Todesurteil, Jesuit Konkret ist es noch offen,  ob der Jesuit R.A. von Bastian tatsaechlich zur Bibelforscher- Gruppe gerechnet wurde.
   
Dieser tragische Fall zeigt auch, dass Hilfeleistungen und Menschlichkeit als Feindbeguenstigungen interpretiert, im Deutschen Reich 1939-1945 toedlich sein konnten.
   
Die These persoenlicher Einsatz und humanitaere Hilfeleistungen fuer "Staatsfeinde", ja selbst fuer Fremdarbeiter seien im Dritten Reich ungefaehrlich gewesen, scheint unhaltbare.  
Dieser Versuch im Mai 1942, durch eine internationale Organisation u.a. das Verschwinden und den Verbleib semitischer KL-Insassen ueberpruefen zu lassen, haette die Mordmachinerie stoppen koennen. Musste dieser Vorgang doch schlagartig klarstellen, dass der feige Mord langfristig nicht zu vertuschen sein wuerde.
Dass der jesuitische Hilfsplan nicht im Ausland, sondern beim Feldgericht landete, zeigt aber auch das vorherrschende Misstrauen. Jeder konnte ein Provokateur sein, der die Gesinnung und die Zuverlaessigkeit  ueberpruefte.
Aus der Urteilsbegruendung:  
Von 1934 - 1937 hielt sich A. in der Tschecheslowakei auf und machte auf dem von Jesuiten geleiteten deutschen Gymnasium in Duppau bei Karlsbad im Jahre 1937 die Reifepruefung.

Seit 1934 gehoerte er dem Jesuitenorden an und erreichte nach abgelegtem Noviziat den Grad eines Scholastikers. Seine Ausbildung erfolgte auf Kosten des Ordens.[...]

Die jesuitischen Anliegen:

   
- Frauenarzt fuer tschechische Zwangsarbeiterinnen  
Der Angeklagte kam nun zunaechst auf das Schicksal der auslaendischen Arbeiter in Deutschland zu sprechen und erklaerte u.a., dass bei den etwa 2000 tschechischen Arbeiterinnen in den Siemenswerken unglaubliche Zustaende herrschten, die unbedingt der Abhilfe beduerfen: insbesondere muesste ein Frauenarzt beschafft werden. Er habe sich bereits vergeblich bemueht einen tschechischen Arzt aus Prag zu beschaffen. Der Angeklagte versuchte, die YMCA zur Hilfeleistung zu gewinnen. L. hielt dies nicht fuer angaengig und verwies den Angeklagten an die Quaekervereinigung.
   
- Kriegsgefangene Araber  
Im weiteren Verlauf der Unteredung brachte der Angeklagte das Gespraech auf die Araber und meinte, dass mit den arabischen Kriegsgefangenen merkwuerdige Dinge vorgingen. Sie verschwaenden nach und nach aus den Lagern. Auf die Frage des L., ob sie stuerben, erwiderte er, sie wuerden von den Deutschen als Spione eingesetzt und zwar in der Weise, dass sie sich unter die Araber im Ausland einschleichen sollen. Der Angeklagte fuegte hinzu, dass "fuer die armen Teufel, die fuer nichts ihr Leben riskierten, doch etwas geschehen muesse" und schlug vor, die YMCA der Schutzmacht, d.i. die Schweiz, ueber die voelkerrechtswidrige Behandlung der englischen Kriegsgefangenen Mitteilung zu machen.
   
- Beklagenswerte Russen  
Der Angeklagte ging auch noch darauf ein, wie die Schutzmacht unauffaelliger Weise die Dinge nachpruefen koenne.[...] Abschliessend sprach der Beklagte dann noch von der beklagenswerten Lage der russischen Kriegsgefangenen, die so wenig zu essen bekaemen, dass viele umkaemen.[...]