Zions Watch=Tower

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Sektengruender C.T. Russell bezog Stellung - andere Anhaenger auch  

In der religioesen Zeitschrift WT ('Wachtturm') sind intime Details des US- Amerikaners glaubwuerdig, auf geringem Niveau, aber voller Ungereimtheiten einseitig ausgebreitet worden. Seltsames aus seinem Familienleben oeffentlich verbreitet, ein starkes Stueck. Das Watch Tower Bekenntnis besagt, Russell hatte die 1879 geschlossene Ehe demnach nie vollzogen. Eine Zeremonialehe mit engen verwandtschaftliche Beziehungen.



Russell O-Ton:  Ich konnte sehen, dass sie [seine Gattin] und ihre Verwandten eine Art bildliche "Bombe" anfertigten, um mich zu vernichten."  

Der langjaehrige deutsche WTS-Zweigdiener

Paul Johannes Gerhard Balzereit,

Jahrgang 1885, befand sich in einer Ausbildung als Schiffsbauer, als er einer vorehelichen Vaterschaft entgegen sah. Recht spaet entschloss er sich zur Ehe. Im Februar heiratete das Paar. Das Kind wurde im Mai geboren. In drei Jahren wuchs die Familie Balzereit auf sechs Personen an.

In religioesen Kreisen haette die ethisch angreifbare Familienplanung Widerspruch und Zweifel der frommen Glaubensgeschwister hervorrufen muessen. Handelte es sich doch biblisch gesehen um nichts weniger als Hurerei. Die zuegige Familienerweiterung des norddeutschen Draufgaengers stand im grassen, nicht unsympathischen Gegensatz zur sexuellen Abstinenz des Sekten- und WTS-Gruenders C.T. Russell. Balzereit hat spaeter als Prediger diesen Schwachpunkt erfolgreich ueberspielt und verborgen. Die staerkste Stuetze und Zuversicht duerfte aber die Argumentationsschiene im WT in der Scheidungssache Russell gewesen sein:  

WT-ZWT 1907:

Wenn die Anklage gegen Russell bestehen bleiben muesste, dann waere der biblische David immer noch tausendmal tiefer gefallen, und doch sei er in seiner Reue der ''liebliche Psalmist Israels'' geworden. Petrus sei gefallen, und Jesus habe fuer ihn gebetet, und er sei die Staerke seiner Brueder geworden und durfte die Laemmer Christi weiden. Fuer diejenigen, die die Weihung, die Arbeit, die Selbstverleugnung, den Christus- aehnlichen Geist Russells kennen wuerden - diese wuerde nur ein Engel vom Himmel oder Russells eigenes Gestaendnis ueberzeugen.

 

In der Praxis bewaehrte sich diese WTS-Lehre fuer alle, auch fuer tiefer gefallene Suender als heilsam.

 

Als 1925 der Leiter des zentraleuropaeischen WTS-Bueros in Bern, C.C. Binkele den St.Galler Prozess verlor und sich zurueckzog, kam es zu einer Neubesetzung der Position, ueber die sich die WTS-gesteuerten Geschichtsdarstellungen ausschweigen. Der zweite WTS-Praesidenten  J.F.Rutherford hatte einen Bruder Zaugg als Ersatz bestimmt. Ein Fehler. Wegen sexueller Uebergriffe an Jugendlichen riefen Bibelhausangehoerige die Berner Polizei zu Hilfe. Auch Rutherford setzte eine Untersuchung an, die nichts ergeben haben soll.

Dem zweiten WTS-Praesidenten J.F.Rutherford selbst wurde nachgesagt, er habe sich eine lockere Einstellung geleistet und in Paris mit Glaubensbruedern einen Nachtklub besucht. Dennoch waren auch Zauggs Tage in der Berner Zentrale schnell vorbei.  Der Deutsch-Ameikaner M.C. Harbeck uebernahm seine Position.

 

 

 
Eine Lehrerin F. verliebte sich in einen verheirateten Kollegen, der sie in die Welt der Bibelforscher einfuehrte. Um mit ihrem Geliebten zusamnmen zu leben, gab  die Proselytin NN ihre Lehrerstellung auf und lebte in wilder Ehe auf dem Lande. Nach einigen Jahren trennte sich das Paar, angeblich weil die Leute zu reden anfingen. Die verlassene "Ernste Bibelforscherin" liess aber nicht locker und ging Beziehungen mit den Bruedern ihrer ersten Liebe ein. Als das Dritte Reich aufkam, hatte sich der Exfreund religioes umorientiert, waehrend die Verlassene am Glauben der "Ernsten Bibelforscher" standhaft festhielt und alle Verfolgungen bis 1942 durchmachte. Danach passte auch sie sich der "neuen" Zeit an. Bei der feierlichen Gedenkfeier zu den Veranstaltungen  "Vergessene Opfer" wurde in Kreuzlingen im Beisein der Stadt- und Universitaetshonoratioren auch einem Inzestfall gedacht, dessen langjaehrige Inhaftierung auf diese seine Veranlagung zurueck zu fuehren war.
Diese Erinnerung an zweifelhafte Opfer - auch heute wird in Inzestfaellen die Trennung der Beteiligten praktiziert -  koennte  bewusst gewollt sein; die Sekte fuehrt die Gesellschaft vor. Der Vorfall zeigt, sektengesteuerte Historiker pruefen die Dokumente  nicht. Alles was der Dunstkreis der WTS hervorbringt darf nicht hinterfragt werden, Hier zeichnet sich eine bedenkliche Unterwanderung der Wissenschaft ab, Sektenanhaenger muessen der WTS mehr gehorchen als Menschen. Denn diese Leute glauben sich von der WT-Society, der goettlichen Organisation geleitet.
 

   

Auch aus Ha. ist ein Grabscher-Fall dokumentiert. Zudringlich wurde der fromme staatenlose Bruder aus Russland beim Haus zu Haus Dienst. Dort machte er besonders alleinstehende Frauen an. Sein Einfuehlungsvermoegen auf die geheimen Wuensche der Frauen kam aber nicht immer an. Schliesslich fuehrte dieses Fehlverhalten zu einer hoeheren Bestrafung vor dem Sondergericht. Bemerkenswert ist dieser Fall, weil er spaeter zu verschiedenen Manipulationen der Akten durch Nutzer des Archivbestandes gefuehrt hat.

   

 

 

In L. verkuppelte eine Mutter ihre uneheliche Tochter. Teilweise schloss sie das minderjaehrige Maedchen zusammen mit einem Arbeitskollegen ueber Nacht in deren Zimmer ein.
Das Maedchen wurde schliesslich schwanger. Der Freund zog mit in die Wohnung. Alles nicht so tragisch, sie sei vom Teufel verfuehrt worden. Jetzt muesse sie heiraten, sonst fliege sie aus der Wohnung. Die Minderjaehrige bekam das Kind. Waehrend der Inhaftierung ihrer Mutter wegen Bibelforscher Sachen, trennte sich das Maedchen vom Exfreund und Vater ihres Kindes, loeste die Verlobung auf.
 
 
 
 
Der Haeftling Mo. berichtet ueber die Verhaeltnisse in der Comthurei, die Haeftlingsfrauen wollten ihn zum GV verleiten. Dass musste er zurueckweisen. Fuer Kinder und werdende Muetter sei das Lager nicht geeignet gewesen.    
     
Der Redakteur des Berner GZ und Trost, Sekretaer des zentraleuropaeischen Bueros, und Schweizer  Zweigdiener beriet einen jungen Pionier in nicht unsympathischer Weise.
Probleme hatte der junge Mann mit der Bibel und der Onanie:
 
Der junge WTS-Pionier beabsichtigte wohl auch entgegen der damaligen WTS-Richtlinie eine Lizenz zum Heiraten zu erhalten.  
WTS-Sekretaer Zuercher bemuehte sich beim heiklen Thema die schaedlichen Folgen der anklagenden katholischen Lehren anhand verschiedener Bibeluebersetzungen  herauszustellen.
Die Knaben haetten noch nicht das Verstaennis der Bibel
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Weichlinge seien Maenner, die Frauen begehrten und nachstellen wuerden. Diese stellten eine Gefaehrdung der Sittlichkeit dar.  
Der Problemsteller wuerde, wenn er einmal faellt, keinen Schaden nehmen;
Gott kenne ihn, der wisse, wie das gemeint (!) sei. Nur Gott sei er verantwortlich nicht Menschen.
Der beratene Pionier ging eine Ehe ein, nahm sich schliesslich als Versammlungsdiener auch noch eine Geliebte. Trotzdem traten Folgenschaeden ein: Das Ende seiner religioesen Karriere und ein Versammlungsverbot.
   
   
 

 

   
 
 
 
     
     

 



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