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Aechmea Aechmee Bromeliaceae |
Botanik:
Die Aechmea gehören mit rund 150 bis 180 Arten zu den verbreitetsten Bromelien Gattungen. Sie zeigen röhrenförmige Zisternen mit Querbändern oder auffallenden Flecken auf den Blättern, die am Rande mit Dornen bewehrt sind. Die Zebra - Panaschierung kommt durch eine mehr oder weniger dichte Beschuppung zustande. In der trichterförmigen, aus dicht ineinandergreifenden Blattspreiten gebildeten Blattrosette sammeln sich die atmosphärischen Niederschläge, geringe Salzmengen und Humus teile, die von Saugschuppen am Grunde der Blätter aufgenommen werden. Aus der dichten Blattrosette entwickeln sich die Blütenstände mit ihren roten oder rosaroten Hochblättern. Die starke Nektarabsonderung der blauen, violetten, roten, weißen, grünen oder gelben Blüten weist auf Kolibris als Bestäuber hin.
Heimat:
Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist der tropische Nebel- und Regenwald Brasiliens. Nur wenige Arten strahlen in die umliegenden mittel- und südamerikanischen Länder aus oder besiedeln Trockengebiete. Der wechselnde Feuchtigkeitsgehalt der Luft, die Niederschlags- und Lichtverhältnisse haben viele Aechmea sowohl zur erd- als auch zur baumbewohnenden Lebensweise veranlaßt. Aus der Fülle der Arten sind vor allem A. fasciata und ihre zahlreichen Ausleseformen hervorzuheben. Sie bilden einen sehr haltbaren, zapfenartigen Blütenstand mit rosaroten Hochblättern und kurzlebigen blauen Einzelblüten.
Vermehrung:
Kindel: Die Vermehrung ist vegetativ und generativ möglich. Vegetativ erfolgt sie durch Kindel und wird meist nur noch von Liebhabern durchgeführt, wenn es gilt kleinere Bestände zu erhalten, oder bei Arten, die sich durch Samen nicht vermehren lassen und bei denen die Gewebekultur wegen des geringen Bedarfs nicht lohnt. Zu diesem Zweck werden die sich an den Mutterpflanzen mehr oder weniger zahlreich bildenden Kindel abgetrennt und eingetopft. Dabei ist darauf zu achten, daß die Kindel nicht zu früh abgetrennt werden. Einige Blätter müssen zumindest voll entwickelt sein, da sonst die Weiterentwicklung nur langsam vor sich geht, wenn nicht gar in Frage gestellt wird. Das Abtrennen der Kindel macht keine Schwierigkeiten, nur muß beachtet werden, daß bei Abtrennen nicht in den weichen, noch nicht verholzten Teil geschnitten wird, da es sonst zu Fäulnis kommt. Das Eintopfen erfolgt in kleine Töpfe oder Kisten. Das Pflanzmaterial ist fest anzudrücken. Es ist nicht zu tief zu topfen wegen der Fäulnisgefahr. Bodenwärme ist günstig. Bei starker Sonne muß Schatten gegeben werden. Häufiges Überspritzen ist notwendig. Dabei ist darauf zu achten, daß in den Blatttrichtern Wasser steht. Die Vermehrung kann während des ganzen Jahres erfolgen, wird jedoch, um ein besseres Anwachsen zu erzielen, zweckmäßig in den Frühjahrs- oder Sommermonaten durchgeführt.
Aussaat: Die generative Vermehrung geschieht, um größere und vor allem gleichmäßigere Bestände aufzubauen. Das Saatgut wird meist zugekauft, jedoch führt auch eigene Bestäubung zu Samenansatz. Da die Blüten der Aechmeen sich nur wenig öffnen, ist die Bestäubung nicht leicht durchführbar. Man entfernt deshalb mit der Pinzette ein Blütenblatt und einige Staubgefäße.
Bestäubung: A. fasciata bestäubt man am besten am Vormittag bis 12h, A. fulgens zwischen 15 und 17h. Bei anderen Arten bleiben die Blüten länger geöffnet, jedoch nur bis Einbruch der Dunkelheit. Die Reife des Samens dauert 5 bis 10 Monate. Die Früchte der verschiedenen Arten färben sich auffällig und zeigen so die Reife des Samens an.
Die Samenernte ist dann vorzunehmen, wenn die Beeren eine dunklere Farbe bekommen. Die Keimfähigkeit des Samens ist bei A. fasciata mit etwa 9 Monaten relativ kurz. Aus diesem Grund wird schon bald nach der Samenernte die Aussaat vorgenommen. Vor der Aussaat wird das Fruchtfleisch vom Samen durch Waschen in einer O,1igen Chinosollösung entfernt. Die Aussaat erfolgt in Kunststoff-, Styropor- oder Tonschalen auf nicht zu lockerem Substrat. Nach der Aussaat, die ganzjährig möglich ist, wird mit einer 0,1igen Chinosollösung angegossen, so daß das Erdreich gut durchfeuchtet ist. Da es sich um Lichtkeimer handelt, wird nicht mit Erde abgedeckt. Kleinere Mengen können mit Glas abgedeckt werden. Zwischen Saatschale und Glasscheibe soll jedoch ein Zwischenraum bleiben, damit die sich bildende Feuchtigkeit abziehen kann. Um der Gefahr einer Veralgung der Aussaatgefäße vorzubeugen, soll sehr dicht ausgesät werden. Dafür muß aber möglichst bald pikiert werden. Die Keimung erfolgt bei gleichmäßiger Temperatur und Feuchtigkeit nach 8 bis 10 Tagen
Gewebekultur: Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung zeichnet sich in der Gewebekultur ab. Durch sie ergibt sich vor allem bei Hybriden, die keinen Samen ansetzen und nur wenig Kindel bilden, die Möglichkeit, sie in großem Umfang zu vermehren. Man verwendet dazu die isolierte Sproßspitze sowie die in den Blattachseln am stark gestauchten Sproß vorhandenen Knospen. Verschiedentlich werden die Explantate nicht wie bekannt von der Sproßspitze entnommen, da durch die lange Kultur das Wasser im Blatttrichter völlig mit Mikroorganismen durchsetzt ist und somit die Gefahr einer Infektion sehr groß ist Um dieser Gefahr vorzubeugen, wird auf Gewinnung der Explantate von Kindeln ausgewichen. Hierbei wird bei der Entwicklung der Kindel darauf geachtet, daß in ihren Blattrichrem niemals Wasser zu stehen kommt. Zumindest sollten sie 2 Monate lang, vor der Gewebeentnahme, wasserfrei gehalten werden. Diese Art der Vermehrung ist nur unter sterilen Bedingungen in einem eigens dafür eingerichteten Labor möglich. Zusätzlich ist ein Raum erforderlich, in dem die für das Wachstum der Explantate erforderlichen Licht- und Temperaturverhältnisse eingehalten werden können.
Weiterkultur:
Pikiren: Nach 1,5 Monaten erfolgt das erste Pikieren in Kisten. Weitere 3 bis 3,5 Monate später wird zum zweiten Mal auf Tischbeete pikiert, von denen aus später sofort in den 12- bis 13-cm-Topf getopft werden kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, nach dem ersten Pikieren in einen 8-cm-Zwischentopf, von dort nach weiteren 4 bis 5 Monaten in den 12- bis 13-cm-Endtopf zu topfen. Durch das Zwischentopfen bildet sich ein fester Wurzelballen, was zu einer erhöhten Standfestigkeit im Topf führt. Da innerhalb eines Bestandes meist ungleichmäßiges Wachstum zu beobachten ist, empfiehlt es sich, bei jedem Pikieren oder Topfen nach Größen zu sortieren, um einheitliche Bestände zu erzielen. Pflanzen von Aussaaten blühen bei guter Kulturführung nach 1,5, meist jedoch nach 2 bis 2,5 Jahren, durch Kindel vermehrte nach 1 bis 1,5 Jahren.
Blüteninduktion bei Bromelien
Die Auslösung der Blütenbildung ist bei Bromelien, die das blühfähige Alter erreicht haben, durch verschiedene Behandlungsmaßnahmen und verschiedene Mittel möglich. Schon vor 1900 wurde durch Zufall entdeckt, daß Rauchgase bei Ananas die Blütenbildung auslösen. Die wirksamen Bestandteile des Rauchgases für die Auslösung der Blüte bei Bromelien sind ungesättigte Kohlenwasserstoffe wie Äthylen, Acetylen und Propylen.
Ab 1959 wurden in Holland Versuche zur Auslösung der Blüte bei Bromelien mit -Naphtylessigsäure (NES) durchgeführt. Dabei fand man heraus, daß diese, obwohl bei Ananas mit gutem Erfolg eingesetzt, nur unter bestimmten Voraussetzungen bei der Unterfamilie Bromelioideae die Blütenbildung induziert. Bei der Unterfamilie Tillandsioideae kommt es hingegen zu Schäden an den Blüten oder die Blütenbildung wird gar verhindert, wenn mit -Naphtylessigsäure gearbeitet wird.
Von der Firma Amsterdamsehe Chimienfabrik wurde das Mittel BOH mit dem Namen Bromblöte auf den Markt gebracht. Hiervon werden, je nachdem welche Bromelienart behandelt werden soll, 100 ml des 1,0igen Handelspräparates in 1,0 bis 1,5 1 Wasser gemischt und davon 15 ml in die zuvor geleerten Zisternen gegossen. Arbeitswirtschaftlichen Vorteil brachte später das Bromelien-Ethrel mit 4% des Wirkstoffes Ethephon. Mir diesem Mittel brauchte nur der Bestand von blühfähigen Pflanzen gespritzt werden. Die aufwendige Behandlung einzelner Pflanzen sowie das Ausleeren der Pflanzentrichter war nun nicht mehr notwendig. Gespritzt werden jüngere Pflanzen mit 50 ml und ältere Pflanzen mit 25 ml Bromelien-Ethrel je 1 Wasser. 1,0 1 Lösung reichen für einen Pflanzenbestand von 5,0 m2. Die Wirksamkeit des Mittels beruht auf dem freiwerdenden Äthylen.
Einfacher und problemloser war später das Einleiten von Acetylengas aus Gasflaschen über ein Druckminderungsventil mit einem Druck von 100 bis 200 hPa in die zuvor mit Wasser gefüllten Blatttrichter für die Dauer von 6 bis 8 Sekunden je Pflanze. Oder man stellte durch das Einleiten von Acetylengas in Wasser eine Lösung her, die dann in die vorher entleerten Blatttrichter gegossen wurde.
Der Zeitraum von der Behandlung bis zur Verkaufsfähigkeit schwankt bei Aechmea zwischen 60 Tagen im Sommer und 100 Tagen im Herbst und Winter. Für die Wirksamkeit ist es wichtig, daß die Pflanzen groß genug sind und sich in einem guten Wachstumszustand befinden. Vor der Behandlung hat sich eine verstärkte Phosphordüngung bewährt. Nach der Behandlung wird 7 Tage lang kein Wasser gegeben, 4 bis 5 Wochen lang nicht gedüngt, und 3 Wochen lang darf die Temperatur nicht unter 18 ,C fallen.
Licht: A. fasciata gilt als Langtagpflanze. Den Aussaaten ist bis zur Keimung gut Schatten zu geben; jedoch nicht zu dunkel halten, da Lichtkeimer. Eine Beschleunigung der Keimung und des Wachstums erfolgt durch zunehmende Belichtungsdauer. Jungpflanzen ist in der Zeit von April bis Sept. nur bei Sonne leichter Schatten zu geben. Die übrige Zeit ist möglichst hell zu kultivieren. Älteren Pflanzen gibt man erst Schatten, wenn eine Helligkeit von 25000 Lux erreicht ist. Dadurch ergibt sich eine bessere Zeichnung und Bereifung der Blätter. Eine Beschleunigung von Wachstum und Blütenbildung in der Zeit von Okt. bis März wird durch Zusatzlicht als Tagverlängerung auf 14 bis 18 Stunden erreicht mit einer Beleuchtungsstärke in Pflanzenhöhe von etwa 1500 bis 2000 Lux. Geeignet sind Mischlicht-, Leuchtstoff- und für größere Bestände Hochdruckdampflampen. Die Blütenbildung erfolgt zwar unabhängig von der Tageslänge. Die Blütenentwicklung wird aber, ebenso wie das vegetative Wachstum, durch Langtag gefördert.
Temperatur: Zur Aussaat werden 23 bis 250C Luft- und Bodentemperatur gegeben. Sämlinge und Jungpflanzen stehen im Sommer tags bei 22 bis 250C, nachts bei 20 bis 220C, im Winter tags bei 18 bis 220C und nachts bei 18 bis 200C. Kurzfristig (3 Wochen) sind tiefere Nachttemperaturen von 8 bis 120C möglich, wenn am Tag 20 bis 220C gegeben werden. Allerdings muß dann mit verringertem Wachstum gerechnet werden.
Nach der Behandlung mit Ethrel oder Bromblüte sind zur Blüteninduktion 20 bis 220C einzuhalten. Bei Temperaturen um 15 bis 160C oder tiefer kommt es zu keiner Induktion. Je höher die Temperatur am Tag und in der Nacht und je höher die Lichtintensität ist, um so schneller verläuft die Entwicklung von der Induktion bis zur Blüte.
Luftfeuchte: Aechmea gehört zu den Gattungen innerhalb der Bromelien, die aufgrund ihres heimatlichen Standortes keine zu hohe Luftfeuchtigkeit brauchen. Sämlinge und pikierte Pflanzen entwickeln sich zwar recht gut bei höherer Luftfeuchtigkeit, vor allem in den lichtreichen Sommermonaten. In den darauf folgenden Kulturphasen aber soll die relative Luftfeuchtigkeit bei 70 bis 80% liegen.
Substrat: Das Substrat soll aufgrund der langen Kulturzeit bei Bromelien vor allem strukturstabil sein. Darüber hinaus soll es locker sein und eine gute wasserführende Kraft besitzen. Nachdem die bewährten Mischungen aus Nadelstreu, Buchenlaub und Heideerde nur schwer zu beschaffen sind und in der Verarbeitung zusätzliche Kosten durch die Aufbereitung verursachen, ist man auch bei der Bromelienkultur auf Industrieerden ausgewichen. Hier sind es an erster Stelle torfhaltige Substrate, denen von Fall zu Fall Zuschlagstoffe wie Hygromull, Styromull und Hygropor 73 zugemischt werden. Auch das vulkanische Gestein Perlag in mittlerer Größe oder Perlite sind als Zuschlagstoffe geeignet. In frage kommen auch Rindensubstrate. Sie könnten ein Ersatz für Kiefernnadelerde sein. Einheitserden P und TKS 1 sind ebenfalls gut verwendbar.
pH Wert: Die Aussaat erfolgt in Weißtorf, der mit 2 bis 3 kg Ca C03 auf pH 4,5 bis 5 aufgekalkt wurde, oder in Torf: Sand 5:1 oder TKS Spezial. Pikiert wird in TKS1 oder Einheitserde P, dem noch 1/3 Torf beigemischt werden kann. Zum Topfen eignen sich TKS2 oder Einheitserde T sowie Kiefernnadelerde : Torf 1:1 oder 1:2. Ein pH Wert von 5,0 bis 6,5 ist erforderlich.
Düngung: Die Grunddüngung für Sämlinge und Jungpflanzen ist die erste Zeit möglichst niedrig zu halten. Günstig sind 0,5 bis 0,75 kg Mehrnährstoffdünger je in3 Substrat. Beim zweiten Pikieren sowie beim Topfen werden 1,5 bis 2 kg je m3 Substrat gegeben. Je nach Wachstumszustand wird im Sommer 1 bis 2 mal wöchentlich flüssig mit 0,1 bis 0,2% und im Winter 0,05% über Topf und Zisterne nachgedüngt. Da offensichtlich ein hoher Bedarf an Kali vorliegt, sollen Dünger mit einem ausgeglichenen N:K20-Verhältnis verwendet werden. Der erforderliche Nährstoffgehalt pro 1 Topfsubstrat liegt bei 140 bis 280 mg N, 100 bis 200 mg P205, 200 bis 400 mg K20 und 60 bis 120 mg Mg. Der Anteil an wasserlöslichen Salzen soll bei 1000 bis 2000 mg liegen. Nach der Blüteninduktion wird die Düngung 4 bis 5 Wochen ausgesetzt, um einer eventuellen Verkrüppelung der Blüten vorzubeugen. Zu hohe N-Düngung führt zur Minderung der Blattzeichnung und Blattbereifung.
CO2 Düngung: Eine C02-Anreicherung der Luft auf Werte von 1200 vpm während der täglichen Lichtphase wirkt sich positiv auf das Wachstum und die Blütenbildung der Bromelien auswirkt. Versuche haben ergeben, daß eine Reihe von Bromelien zu den sogenannten CAM-Pflanzen gehören. Das heißt, daß sie während der Nacht gegebenes C02 fixieren können, das dann am Tag bei geschlossenen Spaltöffnungen, also unter geringem Wasserverlust, zur Photosynthese zur Verfügung steht. Bei CAM-Pflanzen ist dem C02-Gehalt der Luft während der Dunkelheit u.U. wesentlich mehr Bedeutung beizumessen, als dem am Tag, da mit einer stärkeren Wirkung zu rechnen ist.
Wasser: Auf gleichmäßige Feuchtigkeit ist zu achten. Während der Wintermonate, vor allem wenn die Temperatur nicht eingehalten werden kann, ist nicht zu feucht zu halten. Hartes Wasser ist für Bromelien nicht geeignet. Bei einer Gesamthärte von über 10 0dH (ca. 1,79 mmol/l) sollte das Gießwasser enthärtet werden. Optimal wäre eine Härte von 5 bis 6 0dH. In den Blatttrichtern soll immer Wasser stehen. Nur wenn die Temperaturen unter 50C sinken, so z.B. bei Heizungsausfall, ist dies auszuleeren. Beim Gießen soll das Wasser eine Temperatur von mindestens 12 bis 150C haben, um eine Kälteschockwirkung auszuschließen. Nach der Behandlung mit Ethrel oder BOH darf 7 Tage lang kein Wasser in die Trichter gegeben werden.
Krankheiten und Schädlinge
Fusariumwelke: Die Blätter faulen von außen nach innen, beginnend an den Blattscheiden. Die Blattscheide knickt um und vertrocknet.
Bekämpfung: Die kranken Pflanzen sofort entfernen, übrige Pflanzen im Bestand mit Du Pont Benomyl gießen. Von der Aussaat bis zum Endtopf nur entseuchte Erde verwenden.
Wurzelläuse: An den Wurzeln wollige, behaarte Läuse.
Bekämpfung: Versuchsweise Angießen der Pflanzen mit Hostaquick
Schildläuse: Wiederholte Spritzbehandlungen mit Ambush, Decis oder Unden flüssig (W) durchführen. Durch Zugabe eines Netzmittels kann die Wirkung der Präparate beachtlich gesteigert werden. Auch Ordoval hat eine gute Wirkung gezeigt, die Pflanzenverträglichkeit ist jedoch noch nicht ausreichend geprüft.
Hinweise für den Verkauf
Bromelien zeichnen sich allgemein durch sehr lange Haltbarkeit aus. Nach der Blüte ist eine Induktion am selben Sproß nicht mehr möglich, da dieser mehr oder weniger schnell nach dem Verblühen abstirbt.