Leistungskursberichte
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Kunst ist quasi können...
...sagt der Volksmund - unser Eins muß sich quasi notgedrungen
dieser These anschließen, da man leider Gottes praktisch gar
nichts gelernt hat. Wie auch -in einem Kurs indem
"Quantität mehr zählt als Qualität"(O-TON) und die
zur Person gewordene Inkompetenz die sogenannte Leitung hatte.-
Die übrigens auch jeder andere hätte übernehmen können, mit
dem Unterschied, daß wir in fließendem Deutsch unterrichtet
worden wären. (Uhm, äeh, eh, ja).
Warum vor falschen Tatsachen verstecken?
Wir kennen uns nicht und es scheint auch vielen egal gewesen zu
sein daran etwas zu ändern. Trotzdem bildeten sich kleine
(GRUPPEN), die das beste aus den 90min heraus zu holen
versuchten. Hierbei orientierten sich alle an dem Motto, jeden
Scheiß in sich hinein zu fressen - bloß nicht das Maul
aufzureissen - und es sich auf keinen Fall mit Petra am Pult zu
verscherzen. Das einige dennoch unter der starken Führungskraft
litten, lag daran, daß sie folgende Regeln internalisiert haben:
1.Die eigene Meinung durchsetzten zu wollen kostet grundsätzlich
Punkte!
2.Laute Sprüche auch!
3.Sprüche, die lediglich die eigene Reihe amüsieren sind hin
und wieder notwendig um festzustellen ob noch alle da sind!
4.Kreativität sollte möglichst unterlassen werden!
5.Niemand bekommt, was er verdient - Also streng dich nicht zu
sehr an!
Merke : Hier lernt man fürs Leben!
Warum anstrengen, wenn die Note nicht zählt?
Wie fälschlicherweise 13 Jahre lang angenommen führen mühsam
erkrochene Teilnoten nicht zu dem was man sich errechnet hatte
(warum auch immer), sondern eine Note setzt sich vor allem aus
dem Gesamteindruck zusammen(vgl.Bastian P. , der dreieinhalb
Jahre lang- laßt euch das mal auf der Zunge zergehen - umsonst
bei der Beschäftigungstherapie mit seiner Anwesenheit glänzte).
- Aber was ist schon 1 Punkt?
Da der Kurs nicht nur aus EMAranern zusammengesetzt war, ließ
sich das Zusammentreffen mit einer nicht vom Leben gezeichneten,
aber dafür unerträglich geschminkten Repräsentantin der GBG
nicht vermeiden. Im Großen und Ganzen war die COOP weder von
Erfolg gekrönt noch von tiefschürfenden Verlusten
gekennzeichnet. In unserem monotonen Zusammenleben und - arbeiten
gab es ab und an schöne Momente an dem wir den Kurs und seine
unerbittlichen Regeln vergaßen. Sandras und Elisabeths russische
Zupfkuchen trieben die eine oder andere Träne in die Augen der
verzweifelten und verwirrten Seelen. Aber auch Frau Brockmann
bemühte sich in dieser Hinsicht um unser Wohlergehen mit Hilfe
von Ferrero Küsschen und Kinderüberraschungen (der Wille war
wenigstens da...).
Auch wenn Uns Ansgar bewußt darauf verzichtete sich in den Kurs
einzugliedern, überraschte er uns doch immer wieder mit derben
und trockenen Sprüchen, die gezielt auf den Lehrkörper
gerichtet waren.
In Anbetracht der Tatsache, daß es viele sympathische und nette
Menschen gibt, konnten und mussten wir uns unabhängig von der
Unterrichtsleitung gegenseitig unsere Schäfchen ins Trockene
bringen.
Bedauernswerter Weise haben wir von den "grauen
Mäusen" unseres Kurses nicht viel mitbekommen - ...weil sie
waren grau.
Schlussfolgernd verläßt man den Kurs mit dem, was man auch mit
hinein gebracht hat, mit Ausnahme des gesunden Menschenverstandes
und dem Verständnis für einen Menschen, der es sich zur
Lebensaufgabe gemacht hat andere Menschen zu unterrichten.
Abschließend können wir nur noch zurückhaltend zugeben, daß
es Spaß gemacht hat und daß wir ihnen (oder wem auch immer) aus
tiefstem Herzen danken möchten, denn sie wissen ja, der
Gesamteindruck zählt.
Kyra Wörner &
Thorsten Petermann

Ihr guckt schon wieder so...
Frage: Was macht der
durchschnittliche rohrwecksche Physik-LK-Schüler sechs
Schulstunden in der Woche?
a)Skatspielen
b)Filme ansehen
c)Eine LIVE Helge Schneider/Alf Imitation ansehen (In der
Hauptrolle Dr. R.)
d)Etwa Unterricht machen???
Haben sie alle vier Antworten oder weniger angekreuzt, liegen sie
verdammt richtig!
Jetzt aber mal im Ernst:
Tatsache ist, daß unser Kurs einst 18 Schüler in der
Jahrgangsstufe 11.2 umfaßte. Rein statistisch gesehen schrumpfte
unser Kurs um 1111111111,1 * 10 -9 % (sprich ülf Komma eins
Prozent) bis zur 13.1 um zwei Personen. Tatsächlich zählten wir
aber fünf Leichen am Wegesrand (wasted!) und als Ausgleich drei
Ehrenrundler.
Wie jeder weiß, gehören zum Physikunterricht auch Experimente,
die leider keine Funktionsgarantie beinhalten. Der Fehler liegt
natürlich (wie könnte es anders sein) nicht beim Lehrer,
sondern bei den Gerätschaften (Baujahr 1800und...). Bei manchen
Experimenten durften sogar Schüler mithelfen, insbesondere bei
lebensgefährlichen, oder mit Folgeschäden behafteten Versuchen.
So durfte Torsten V. einspringen, sobald es um elektrische Felder
mit Hochspannung ging (Dreifingerregel? Ingo? Hilfeeee!). Ausrede
des Lehrkörpers: "Meine Uhr geht sonst kaputt." Zu den
Versuchen zählt auch der legendäre Dartscheibenversuch, der es
eigentlich unmöglich machte, diese zu verfehlen. Nur Onkel D.
(auch bekannt als Dr. R.) hat den Bogen nicht rausgehabt. (Die
Schule braucht sowieso neue Tafeln!) Seitdem ist er unter dem
Namen "Demolition Man" bekannt und wütet in diversen
Actionfilmen, die auch bei der Vorführung im Physik-Lk großen
Anklang fanden (genau wie Bad Boys, Werner usw. ..).
Das trug dazu bei, daß sich im Lk eine freundliche Atmosphäre
entwickelte, die sich bei ein paar Hausbesuchen (Treffpunkt
rohrweckscher Partykeller) noch vertiefte. Bei einem dieser
Hausbesuche wurden wir Zeuge von extraterrestrischer
Weihnachtsbeleuchtung, ganz im Sinne unseres großen Vorbilds
Chevy Chase, dessen berühmtes Werk "Hilfe es weihnachtet
sehr" uns eine große Hilfe auf dem Weg zum Abitur war
(jedes Jahr zu Weihnachten mindesten einmal geguckt).
Trotz aller Bemühungen um Harmonie im Kurs seitens der Schüler
ließ es sich natürlich nicht vermeiden, 1,2,3 oder auch mal 45
Minuten zu spät zu kommen. Bewährtes Gegenmittel: Geldstrafe.
Grundbetrag 0,50 DM fürs zu spät kommen + 0,10 DM pro Minute.
Über einen Zeitraum von zwei Schuljahren gerechnet kommt da
schon einiges zusammen. Spitzenreiter der Disziplin Zuspätkommen
schafften es auf über 20 DM, z.B. Thomas M. oder ein gewisser
Christian B., der uns leider frühzeitig verließ. Natürlich
wurde das Geld gut angelegt, nämlich in Pizzen, die den
krönenden Abschluß unserer Zeit bildeten.
Was kann man zum Leerkörper sagen? So leer ist er gar nicht.
Zweifelslos zählt er zu den witzigsten und kompetentesten Lehren
unserer Schule. Verständliches Erklären ist sein Ding, auch
wenn ihn manchmal die Panik packt und er eine Tafel nach der
anderen mit Formeln übersät. Sein abschließender Kommentar
nach so einem Formel-Exess dem nix kapierenden Kurs gegenüber:
"Ihr guckt schon wieder so!".
Andreas Duscha (ist
auf dem Foto)
Dominik Heck (fehlt auf dem Foto)

"Faust"- der
literarische Rundumschlag
Wer dachte, Deutsch wäre ein Laberfach, hatte nicht mit Herrn
Scharwächter gerechnet: er kam, sah und QUÄLTE uns !
Schriftlich ausgeführte Hausaufgaben, genaueste
Textvorbereitungen und fachspezifische Ausdrucksweise sind
Voraussetzungen für einen Unterricht, den nur die Stärksten von
uns überlebten ! Der tägliche Kampf war vorprogrammiert.
Zunächst fing alles sehr harmlos und friedlich an: Ein kleines,
rundliches Männchen mit Brille auf der Nasenspitze kam gemächlich
hereinspaziert und informierte uns, dass es noch zweieinhalb
Jahre bis zum Abitur seien, also noch viiiiiiiieel Zeit, um uns
aneinander zu gewöhnen. Die Gewöhnung bestand dann darin, uns
an seinen "gemütlichen" Unterrichtsstil anzupassen.
Schon am Anfang schwante uns Böses, als uns eine hoffnungsvolle
Referendarin mit einem "Lesetagebuch" beglückte.
Dieses sollte zeigen, dass wir den "Demian" von Hesse
nicht nur gelesen hatten, sondern uns sogar Gedanken darüber
gemacht hatten. Das war nicht gut. Vor allem, weil unsere Ergüsse
dann auch noch peinlicherweise eingesammelt wurden.
Tja. Dann folgten die Gedichte. Jede Stunde eine neue
Gedichtinterpretation als Hausaufgabe. Wer sich jemals mit Trakl,
Benn und Konsorten beschäftigt hat, wird unsere Leiden
verstehen. Eine alptraumhafte Zeit.
Dachten wir ! Denn wir ahnten ja nicht, was folgen sollte. Die
Tragödie nahm ihren Anfang. "Nathan", der allzu Weise,
lehrte uns als erster, die Tiefen der deutschen Literatur fürchten.
Wer noch nicht einmal die äußere Handlung der gestelzten
Dialoge nachvollziehen konnten, hatte natürlich leichte Probleme
mit der Interpretation (vergleiche Christian E. in Verzweiflung:
"Herr Scharwächter, ich verstehe das nicht." Scharwächters
Reaktion: "Da haben sie eben Pech gehabt.").
Als nächstes bereiteten uns "Werthers Leiden"
dieselben. Die Liebesgeschichte erinnerte das durchschnittliche
Schülergehirn an die kitschige Foto- Love- Story in der BRAVO.
Aber das war natürlich nur die oberflächliche Betrachtung ! Der
Satzbau machte uns dann doch klar, dass es sich hierbei um
anspruchsvollere Literatur handelte: Spätestens nach dem dritten
Nebensatz hatte man sich dann hoffnungslos verirrt.
Aber irgendwann jagte sich dann Werther endlich seine Kugel in
den Kopf, und im Galopp wandten wir uns der nächsten
literarischen Strömung zu: Endlich durften wir uns dem Leiden
der zutiefst gequälten menschlichen Kreatur zuwenden. Wer jetzt
glaubt, die Rede sei von uns, liegt falsch: Wir sprechen natürlich
über "Woyzeck". "Effi" dagegen war die
reinste Erholung, auch wenn einige rumnölten, weil sie lockere
dreihundert Seiten mal eben durchlesen mussten.
Der schlimmste Schlag ereilte und zuletzt. Scharwächter schlug
mit Goethes Faust zu- im wahrsten Sinne des Wortes. Zur Klausur
fiel uns beim ersten Blick nur eines ein: "Jetzt steh` ich
hier, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor".
Entsetzlicherweise schien es "Faust" bei uns zu
gefallen, und er blieb uns auch in der zweiten Klausur erhalten.
Auch jene Klausur fiel nicht aus dem gewohnten Rahmen...
Trotz Herrn Scharwächters aufopferungsvoller Unterrichtsweise
(Alternativvorschläge für Looser: Hausfrau und Mutter) war die
"Fluktuationsrate" hoch: Am Anfang waren wir 26 . Später
waren wir 18. Diese Zahlen sprechen für sich: Nur der/die Härteste
überlebt diesen Kurs !
Christine Kaminsky
Agnes Klein

Mathe-LK 1
LK-WARS
Episode 37
Der Lehrkörber schlägt zurück
Es begab sich im
kalten Winter des Jahres 1996 , dass sich 20 tapfere Schüler
versammelten , um in den Besitz wertvoller mathematischer Formeln
zu gelangen . Diese Art dunkler Magie sollte es ihnen später
einmal ermöglichen , sich in den Dschungeln von
Steuerhinterziehung und Architektur zu behaupten .
Doch sie waren nicht allein . In den fernen Weiten der
Lehrerzimmer machte sich der dunkle (dicke) Lord Körber auf den
Weg , sie zu prüfen .
Die ersten Begegnungen waren grauenvoll für die armen Prüflinge
, doch durch die edle Hilfe von Direktor Köhler und
Jahrgangs-stufenleiter Höwekamp lernten
sie , sich den Anforderungen zu stellen .
Der dunkle Lord Körber schickte den Mathe-Kriegern alle seine
Verbündeten und Kopfgeldjäger entgegen . Sowohl Bernoulli , als
auch L´hospital , sowie Hesse und Biename-Tschebyschow setzten
ihnen schwer zu .
Die Verluste der Mathe-Krieger waren schwer und wurden leider nur
unzureichend durch neue Verbün-dete aufgefüllt .
So kam es , dass sich zum Ende der Kämpfe um Funktionsdiskussion
, Integration , Geometrie und Algebra, Stochastik , usw. usw. nur
noch elf Kämpen in die entscheidende Schlacht um das ABITUR
werfen konnten .
Diese Schlacht sollte die schreck-lichste werden , die die
Mathe-Krieger je gesehen hatten .
Lord Körber holte alle bereits besiegten Formelbauer wieder ins
Leben zurück und schickte sie als geballte Donnerfaust in Form
der Abiturklausur auf die Gegner herab .
Allen , die diese letzte Attacke überstanden haben , ist nun die
Freiheit gegönnt , sich in der Welt der Studenten und Azubis
auszu-toben und neue Abenteuer zu bestehen .
Möge die
Mathematik immer mit ihnen sein !
Felix Bosbach
Coop. Alexander Völzmann